“Glückselige Landschaft !” ruft Hölderlin. In der von der Natur so bevorzugten Region Bodensee/Oberschwaben hat künstlerisches Schaffen und Wirken eine bis in die Anfänge unserer abendländischen Kultur zurückreichende, von geistlicher und weltlicher Förderung beflügelte Tradition. Die Bodenseeklöster strahlten im Mittelalter als religiöse und kulturelle Zentren weit in den süddeutschen Raum. Lichtdurchflutete Barockresidenzen rund um den See zeugen als baugeschichtliche Glanzpunkte vom materiellen und geistigen Reichtum dieser Epoche und prägen das Landschaftsbild in einmaliger Weise. Heute laden selbstbewusste und für Kultur aufgeschlossene Kommunen und Mäzene in ihre historischen oder moderne Aufführungsstätten Künstler und Publikum zu den schönsten Konzerten ein.

In der “Kammerphilharmonie Bodensee-Oberschwaben” hat die Idee, in dieser Region und für sie einen Klangkörper einzurichten, Gestalt angenommen.Rasche Erfolge gaben dem Gründungsgedanken Recht und haben das Orchester für Dirigenten und Chöre zu einem begehrten Dienstleistungspartner gemacht. Dies zeigen die zahlreichen Engagements in der Region, wie etwa die Konzerte im Konstanzer und im Überlinger Münster, in der Schlosskirche und im Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen, im Tettnanger Schloss, in der Evangelischen Stadtkirche in Ravensburg, in der Basilika und dem Kultur- und Kongresszentrum Weingarten, den Stadtkirchen auf der Lindauer Insel sowie an namhaften Konzertstätten der Nachbarländer Vorarlberg und Schweiz.